DVD BluRay

Sonntag, 31. August 2008

Omohide poro poro / Only Yesterday (Isao Takahata, Japan 1991)


Um es gleich vorweg zu sagen: GRAVE OF THE FIREFLIES-Regisseur Takahata weiß auch mit diesem Film zu begeistern.
Taeko, eine 27jährige Frau, hat ihren letzen Arbeitstag in einem Tokyoter Büro und macht sich auf den Weg zu ihren Verwandten auf's Land, um dort Urlaub zu machen und bei der Landwirtschaft zu helfen. Dort lernt sie den Freigeist Toshio kennen - sie verstehen sich gut, verbringen viel Zeit miteinander und insgeheim beginnt man zu hoffen, daß vielleicht sogar ein Pflänzchen der Liebe daraus erwachsen möge. Während der Fahrt erinnert sie sich an ihre eigene Kindheit, an ihr erstes schüchternes Verliebtsein, den strengen Vater, ihre Schwestern, ihre Schulfreundinnen und die schlechten Noten in Mathe.

Takahata gelingt es wieder einmal, eine sehr berührende Geschichte zu erzählen. Sein souveräner Umgang mit Kitsch, der stets als solcher ausgestellt wird und als Ausbruch der Euphorie und Energie eine Form findet, macht aus der sehr gefühligen Story ein mitreißend romantisches Unterfangen (wenn sich die junge Taeko in den Mitschüler verliebt und plötzlich durch die Lüfte davonschwebt und dann nachts ein Herz über dem Haus aufblinkt); dabei werden durchaus die Ghibli-üblichen gesellschaftskritischen Themen angesprochen: der Konflikt zwischen Stadt und Land/Natur, zwischen Wissenschaft und Religion, zwischen Kindern und Eltern, den Großeltern- der Generationenkonflikt. Die Themen werden aber nicht als unvereinbare Gegensätze gegeneinander ausgespielt, sondern wieder scheint eine Symbiose, ein Zusammenführen die Harmonie zwischen den Dingen herzustellen.

Und am Ende ist man eigentlich wieder einmal bereit, dem Film überallhin zu folgen, auch wenn da plötzlich ein Superheld auf dem Mount Everest auftauchen, oder die Familie Yamada durch's Bild marschieren würde. Da wird man noch zum Romantiker!

Sonntag, 24. August 2008

Falten und Fallen - außerasiatische Verirrungen

Martyrs Pascal Laugier, Frankreich 2008

Ein Film, über den man im Vorfeld schon so viel gehört und gelesen hat, daß er hinter dem Hype zu verschwinden droht. Das Dank der blitzschnellen Berichterstattung, des Sensationsjournalismus, und auch, ja: Dank Foren und Blogs. Superlative allenthalben werden bemüht: der heftigste Film ever, Ohnmacht im Kinosaal, Zensur oder 16 Freigabe, kalkulierter Torture-Porn-Bastard oder französisches Arthauskino - dies in kurz die Schlagworte. Der Film, der verschwindet im Nebel. Dieser auch ein Film, den man sich stattdessen ansehen könnte, wenn man den Hype um Martyrs boykottiert. Nun denn, aber man könnte ja auch was über den Film selbst schreiben, nicht!

Wie verhält man sich emotional gegenüber Bildern, die ein geprügeltes Mädchen in Unterwäsche zeigen, die offensichtlich aus einer verlassenen Industrielagerhalle flieht, stolpernd, schreiend und wimmernd, mit letzter Kraft? Wie, wenn die Kamera so dicht auf allem drauf ist, daß nicht einmal der eigene Blick in eine ruhigere Ecke des Filmbilds flüchten kann? Wie verhält man sich, wenn die Parameter des Films, die einem Standfestigkeit vorgaukeln, sich plötzlich auflösen, und der feste Boden schwankt- sprich: wenn man feststellt, daß die (Hand-) Kamera nicht objektiv ist, sondern durchaus Bilder aus der Perspektive der mental zerrüttenden Person zeigt, die vielleicht "den Verstand verloren" hat? Wie verhält man sich zu einem Film, der nach und nach beweißt, daß alles was Du bisher wußtest noch schlimmer werden kann, und deswegen nicht weniger möglich ist?

Nun, man wartet ab. Und so passiert das unweigerliche: der Film platzt auseinander. Denn nach etwa einer Stunde gibt es einen harten Cut innerhalb des Plots und ein neuer Erzählstrang wird eingeführt, der alles bisherige erklärt. Dieses Erklären tötet aber den Film, und die Emotionen beim Zuschauer, denn nun ist alles logisch geworden, erklärbar, und somit: zuweisbar, die Schuld isolierbar. Dadurch ermöglicht sich dem Zuschauer wieder eine Positionsbestimmung: ihr und nicht ich. Die Unsicherheit, das Grauen findet seinen Platz. Dieser Film ist somit nur noch eines: konservativ. Und das ist schlimm, macht er doch aus dem Film einen kalkulierten Schocker.
Wenn man es von hinten aufrollt, wid es leider nicht besser: geht man inhaltlich von der logischen Komponente der Auflösung vor, so wird der gesamte erste Teil zum rein selbstzweckhaften Actionflick, der in ausgiebigen Bildern Gewalt feiert. Man hätte sich eben entscheiden müssen, denke ich. Für die DVD-Sichtung könnte das bedeuten, nach einer Stunde abzuschalten, oder erst nach einer Stunde zu beginnen. In seiner Gesamtheit halte ich den Film, leider, für mißlungen.

Dienstag, 19. August 2008

Stummfilmfestival Bonn

Träume jeder Nacht / Yogoto no Yume Mikio Naruse, Japan 1933

[Länge: 1754 Meter, 64 min, 24 B/s, Zwischentitel japanisch mit engl. UT, Musik: Aljoscha Zimmermann (Flügel)]

Omitsu (Sumiko Kurishima) arbeitet als Hostess in einer Bar und schafft es gerade so, sich und ihren kleinen Sohn zu ernähren. Als sie aus dem Gefängnis entlassen wird, in dem sie wegen eines Prostitutionsvorwurfs einsaß, ist die Freude übergroß, endlich wieder ihren Sohn in die Arme schließen zu können. Doch auch der Vater des Kindes, von dem sie sich vor geraumer Zeit getrennt hatte, stellt sich ein. Er ist zwar nicht unsympathisch, aber ein Herumtreiber und arbeitsfaul. Als sie aber sieht, wie liebevoll er sich um seinen Sohn kümmert, wird ihr Herz weich, und sie läßt ihn wieder in die Familie hinein; mit der Folge, nun noch einen Esser mehr mitfinanzieren zu müssen. Als Der Junge vom Auto angefahren wird, spitzt sich die Lage zu...

Wir befinden uns im Naruse-Kosmos. Sein –tatsächlich!- bereits vierter Film im Jahr ’33. Shomingeki natürlich. Die kleine Welt von nebenan. Starke Frauen, schwache Männer. Naruse ist ein Meister der Darstellung von Alltagstragödien, die über das Zeigen im Film ihrer Alltäglichkeit enthoben werden und sich zur menschlichen Parabel verdichten. Die Tragödie der Frau, die kämpft und mit Wenigem zufrieden ist, kann wohl nur von ganz wenigen Regisseuren so wunderbar dargestellt werden, frei von allem Kitsch, Pathos und offenkundiger Melodramatik. Und dabei scheinbar überhaupt nicht auf die Gefühle beim Zuschauer abzielend! Naruse kreiert Szenen größter Privatheit und Vertrautheit, ohne diese auszustellen - man fragt sich, wie er das macht. Warum ist dieses Lächeln so anders, als bei allen anderen? Warum rührt das zutiefst, wenn diese Frau ihre Wange an die ihres Kindes hält? Oder der Vater einen Blick auf seinen Sohn wirft?
Und immer wieder bei Naruse: der Humor, hier: ein Lausbubenhumor. Denn die Kinder tollen herum, spielen Baseball -naja, sowas ähnliches. Im Hintergrund sieht man die japanische Schwerindustrie und einen Hafen. In solchen Momenten scheint noch etwas durch von den keiko eiga der 20er Jahre, den Tendenzfilmen, die gesellschaftliche Mißstände relativ offen anprangerten, bevor sie schließlich von der Zensur verboten wurden.

Zurück zu YOGOTO NO YUME: wieder einmal überzeugen diese Schauspieler so sehr, daß man denkt, man habe noch nie bessere gesehen. Dabei machen sie so wenig. Interessant ist auch die fein abgestimmte Lichtarbeit, die wie ein Kommentar zur Seelenlage der Charaktere funktioniert. Anzumerken ist noch, daß dieser Film wohl nur geschnitten erhalten ist, denn die Anfangsszene, in der Omitsu aus dem Gefängnis kommt, ist der Zensur zum Opfer gefallen.

Diese Vorführung war eine ganz seltene Gelegenheit, japanisches Stummfilmkino auf Großleinwand sehen zu können. Tragisch sowieso ist dessen Geschichte: denn viele Kulturgüter, und eben auch der Film, sind beim großen Erdbeben von 1923 vernichtet worden, bei dem auch ganz Tokyo zerstört wurde. Dieser Schrecken hat sich dann im 2. Weltkrieg wiederholt. Kein Wunder also, daß nicht gerade viele Filme erhalten sind.

Umso schöner ist es, daß dieser Schatz erhalten wurde und restauriert worden ist. Überwältigt bin ich von diesem wunderbaren Film. Da fällt mir ein, A Page of Madness kenne ich immer noch nicht.

Samstag, 16. August 2008

Buchrezension: Florian Coulmas, Die Kultur Japans - Tradition und Moderne


Der 1949 geborene Coulmas ist Professor für Kultur, Geschichte und Sprache des modernen Japans an der Uni Duisburg und hat 17 Jahre in Japan gelebt. Er versteht es sehr gut, Kulturgeschichte anschaulich zu vermitteln und gliedert das Buch in vier Kapitel: Verhalten und soziale Beziehungen (Übergangsriten, Verwandtschaft, Etikette), Werte und Überzeugungen (Religionen und Glauben), Institutionen (Schule, Firma) und die sog. Materielle Kultur (Körper, Kleidung, Mode, Architektur, Kunst). Das Buch zeichnet sich vor allem durch eine unglaubliche Materialfülle und einen großen Detailreichtum aus, was es einerseits sehr informativ, es andererseits aber auch oft zäh erscheinen läßt, da scheinbar aus Gründen der Vollständigkeit eben noch dieser und jener Punkt abgehandelt werden muß. Überhaupt gibt es einige Überschneidungen im Text, und auch stilistisch gibt es Gegensätze: Zu einem nüchternen, universitär-wissenschaftlichen Stil gesellt sich eine Mündlichkeit, die vermuten läßt, hier wurde ein Vorlesungsmanuskript abgetippt. Außerdem werden manche kulturellen Bereiche fast überhaupt nicht abgehandelt, etwa die japanische Literatur. Das sind aber durchaus kleinere und vernachlässigbare Kritikpunkte. Denn die Hauptleistung besteht darin, Traditionslinien nachzuzeichnen und scheinbare Gegensätze plausibel aufzulösen.
Ein kleines Beispiel sei genannt: Im Kapitel Architektur geht Coulmas ausführlich auf das japanische Wohnhaus ein. Weshalb das große klassische Dach dominiert, die Wände so dünn sind, weshalb sie verschiebbar sein mußten, weshalb sie für unser Empfinden so spartanisch eingerichtet sind - und weshalb das mit dem japanischen Verständnis von Ästhetik harmoniert. Und außerdem kontrastiert er das traditionelle Landhaus mit den modernen Stadtbauten, führt Argumente für den Betonbau an. So zeigt er eben Entwicklungslinien auf und führt scheinbar Unterschiedliches zusammen. Für den Filmfreund bedeuten diese Erkenntnisse einen eindeutigen Gewinn, lassen sie sich doch sehr gut auf Filme -ganz offensichtlich - wie Ozus TOKYO STORY anwenden. Die Gegensätze zwischen Stadt/Land, Tradition/Moderne werden noch sichtbarer und können zu einer fundierteren Interpretation herangezogen werden.
Japan ist vielleicht doch nicht das Land, das "wir" nicht verstehen können. Man muß eben nur manchmal ein bißchen graben.

Florian Coulmas: Die Kultur Japans - Tradition und Moderne, München 2003 (ist mittlerweile auch als Taschenbuch erschienen).

Mittwoch, 13. August 2008

The Betrayal / Daisatsujin orochi (Tokuzo Tanaka, Japan 1966)


Herr Tanaka soll ja auch immer wieder einen ungemeinen Trash fabriziert haben; etwa mit THE GIRL WITH THE BAMBOO LEAVES (1969), in dem die Heldin gestandene Samurai mit entgegengepeitschten, scharfkantigen Bambusblättern zerschneidet. Denn: was sind schon geschmiedete Schwerter gegen Bambusblätter!

Nun denn, THE BETRAYAL ist Chambara auf ernst, und jedenfalls: enorm gelungen. Raizo Ichikawa spielt einen noch jungen, etwas naiven, Samurai kurz vor der Heirat, der dummerweise die Schuld einer Tötung auf sich nimmt um die Ehre des Clans zu retten. Er geht also stellvertretend ins Exil - der wahre Schurke ist der Sohn des Clanbosses - mit der Aussicht, in einem Jahr zurückkehren zu können, und seine Geliebte (Shiho Fujimura) zu trauen. Da hat er sich ordentlich geschnitten (!.., ja ja), denn letztendlich wird er gejagt und für immer ein Gejagter bleiben; die Turns und Twists werde ich nicht verraten, aber sie sind ungeheuerlich. Das Finale ist ein besonderer Augenschmaus: denn das, ja das ist ein Schlachthaus, wie es selten gesehen ward. Ichikawas Charakter wächst über sich selbst hinaus und behauptet sich gegen eine Überzahl an Gegnern, bis daß er selbst zusammenbricht. Eine Szene bleibt besonders im Gedächtnis: seine schwerthaltende Hand hat sich über die langen und harten Kämpfe so sehr verkrampft, daß er, als sein eigenes Schwert bricht, dieses nicht mehr loslassen kann. Er muß sich die Finger mit seiner Linken einzeln aufbiegen. Solche Details machen einen Film natürlich sehr eindrucksvoll.
Zur tragischen Handlung gesellen sich Chishi Makiuras famose Bilder in s/w und ein sehr langsamer, fast andächtiger Schnitt. Selbst in den Kampfszenen hat man eine verblüffend statische Kamera. Doch gibt sie nur der kongenialen Choreographie und dem Bildarrangement den gebührenden Raum. Der sehr zurückhaltende Score von Akira Ifukube weiß in seiner Eleganz zu begeistern - das ist wirklich meisterlich, wie er sich auf den Film einläßt und ihn zugleich auf ein höheres Level hebt.

Kurz gesagt: für Liebhaber des Genres absoluteste Pflicht. Und by the way: Tanaka war assistant director bei RASHOMON und UGETSU MONOGATARI. Eine gute Ausbildung ist manchmal vielleicht doch nicht schlecht. Ein umwerfender Film.

Montag, 11. August 2008

Black Test Car / Kuro no tesuto kaa (Yasuzo Masumura, Japan 1962)


Das junge aufstrebende Automobilunternehmen “Tiger” steht kurz davor, den neuen, schnellen und schnittigen Sportwagen „Pioneer“ auf dem japanischen Markt zu platzieren. Die Testphase geht in die letzte Runde. Doch bei einer Hochgeschwindigkeitsfahrt fliegt die mit einem schwarzen Tuch verhüllte Kiste aus der Kurve, zerschellt, explodiert und geht anschließend in Flammen auf. Eine Katastrophe, sollte das bekannt werden. Doch die Spione der Konkurrenz sind nicht tatenlos: mit Mikrophon und Fotoapparat versteckt man sich in den Büschen und Bäumen, um einen Blick auf das neue Modell zu erhaschen. Denn „Yamato“, die bereits etablierte Konkurrenz, will mit ihrem „Mypet“ Sportwagen ein ähnliches Modell auf den Markt lancieren, und sich nicht von ebendiesem verdrängen lassen. Ein erbitterter Wettkampf beginnt…

Im vier Jahre zuvor gedrehten GIANTS & TOYS hatte Masumura schon einmal eine Wirtschaftssatire auf die japanische Nachkriegsgesellschaft gedreht; da allerdings in poppigen Farben, hysterischen Bildern und rasant-jazzigem Score. Nun ist alles anders: hier regiert der Tod. Alles ist schwarz/weiß, hartkontrastig, Film Noir brutal. Der Score, ja, ist jazzig, aber von verstörender Disharmonie geprägt, der sich bis in industriellen Lärm hineinsteigern kann. Und so beginnt der Film: mit dem Unfall und dem brennenden Wagen. Die Testfahrer, über die niemand ein Wort verliert, sind natürlich im Wagen umgekommen. Während die Anfangscredits laufen, sieht man minutenlang das brennende Auto. Die im ersten Drittel noch vernehmbaren leichten Anflüge von Humor, Satire und Ironie werden später völlig aufgegeben im völlig unlustigen Spiel um Macht, Informationen und den Vorsprung vor der Konkurrenz. Der sehr dialoglastige Film, der fast vollständig ohne herkömmliche Action auskommt, bezieht seinen ganzen Impact aus den Verstrickungen der Charaktere, die sich in einem tatsächlich auch tödlichen System verfangen haben, dessen Netz sie selbst weiter stricken. Da wird dann auch über Leichen gegangen, wenn das Wasser bis zum Hals steht.
Die Frauen sind auch in diesem Film zunächst der Wärmepol im Beziehungsgefüge. Doch auch sie werden rücksichtslos benutzt und mißbraucht, in die Prostitution gezwungen, wenn es um die Informationsgewinnung geht - wenn es das "höhere Ziel", an dem der Erfolg der Firma hängt, fordert.

Masumuras moralischer Ansatz ist natürlich überdeutlich. Doch versteht er diese Moral auf sehr unaufdringliche Art zu vermitteln, in Dialogen, die wie ein Pausenzeichen wirken im reißenden Strom des Films. Asahina fragt konsterniert, verzweifelt: „Do we have to kill to protect the company?“ Und Onoda (Hideo Takamatsu) mit dem Totenschädelgesicht, dessen Kind der “Pioneer” ist, antwortet: “Grow up. As long as we win...”
Das Ende am Strand - fern der städtischen Zivilisation (!) -, das Wieder-Zusammenfinden der freiwilligen Outcasts ist ein positives Zeichen. Man kann, wenn man will. Doch ist das keineswegs pathetisch zu verstehen. Die völlig unkitschige Szene funktioniert, denn sie ist Rebellion. Hier finden zwei wieder zusammen, die nun außerhalb stehen und alles verloren haben. Ihre moralische Integrität allerdings haben sie wiedergefunden.