DVD BluRay

Sonntag, 29. März 2009

Snapshot Shorts Vol. 4

End Of Love Simon Chung, HK/China 2009 / Verzaubert Filmfestival

Fantastische Aufnahmen aus den Hochhausschluchten Hongkongs eröffnen einen sehr sehr traurigen Film über den 22jährigen Ming und seinen Freund Yan, eine Beziehung, die sich über die Zeit von etwa zwei Jahren hinzieht und durch Höhen und Tiefen geht, konkret: Drogenrausch und Prostitution, Entzug und neue Freundschaften, ein Aufbäumen und ein neuerliches vor den Hund kommen. Dabei alles geerdet und nie ins Skandalon überhöht, aber konzentriert und emotional auf den Punkt inszeniert. Wahnsinnig toller Gitarrenscore. Wahnsinnig traurig. Groß.



The Midnight Meat Train
Ryuhei Kitamura, USA 2008

Ausgezeichneter Terrorizer, der nicht den Fehler begeht, gegen Ende alles Geschehen in einem rationalisierenden Twist aufzulösen, sondern im Gegenteil selbstbewußt in der vorgelegten Marschroute noch eine Schippe drauflegt. Hat mir bis auf kleinere überzeichnete Ausrutscher (Augenszene) hervorragend gefallen, insbesondere auch der Soundtrack und die kalt-blauen U-Bahn-Bilder. So sieht heutzutage das Tor zur Unterwelt aus: kalt gefließt, Neonlicht und Überwachungskameras.


Kokaku kidotai / Ghost in the Shell Mamoru Oshii, Japan 1995

Äußerst komplexer, weil vielschichtiger Animeklassiker. Selbst mehrfache Sichtungen bringen nur partiell Übersicht. Das Problem scheint mir zu sein, daß einen jedesmal die Bilder wegreißen, sobald die Handlung zu komplex wird. Gerne läßt man das zu in der Hoffnung, plotmäßig wieder einsteigen zu können. Das mißlang mir bisher jedesmal. Und nie habe ich das als Defizit empfunden. Schön auch, wie kompakt der Film trotzdem wirkt. Nach gut 80 min. ist alles vorbei und man könnte direkt von vorn beginnen. Die Komplexität der Bilder ist schier unglaublich, auch die Kamerawinkel atemberaubend. Wenn man Lust hat, kann man die eine Fluchtsequenz durch die sich auftürmenden, architektonisch stark geschachtelten Gebäude des Armenviertels mal mit der verfallenen Stadt aus RE-CYCLE vergleichen. Das haben die Pangs 1:1 abgekupfert, äh, zitiert. Immer wieder toll.

Montag, 23. März 2009

Sweet Rain / Accuracy of Death (Masaya Kakei, Japan 2008)


Takeshi Kaneshiro spielt einen Grim Reaper, einen Todesengel, der stets noch ein paar Tage mit seinen Kandidaten auf Erden verbringt, bevor er die Entscheidung treffen muß, ob sie nun sterben müssen oder weiterleben dürfen.

In drei Episoden, welche lose miteinander verknüpft sind, wird uns hier von menschlichen Schicksalen erzählt. Die zweite, eine Yakuza-Story, fällt dabei thematisch etwas aus dem Rahmen und hat auch einige Längen.

Inszeniert ist das Ganze als romantische Horrorkomödie (irgendwie), in die Kaneshiro mit seinem Overacting sehr gut paßt. Nette Ideen machen den Film liebenswert, auch wenn der Schluß etwas zu sehr auf die Gefühlsdrüse drückt.

Nichts Großes also, habe aber schon deutlich Schlechteres gesehen; jedoch auch Besseres: DEAD LIKE ME etwa, was hier wohl Pate gestanden haben dürfte. SWEET RAIN geht aber trotzdem voll in Ordnung.

Freitag, 20. März 2009

Falten und Fallen: Außerasiatische Verirrungen Pt. 3

Inside / À L'intérieur (Alexandre Bustillo / Julien Maury, Frankreich 2007)

Nach einem Autounfall, bei dem der Vater ihres noch ungeborenen Kindes ums Leben kommt, wird die hochschwangere Sarah (Alysson Paradis) in der Nacht vor der Geburt, die zudem die Vorweihnachtsnacht ist, von einem schwarz gekleideten Christkind heimgesucht. Einer bösen Hexe gleich erscheint eine unheimliche Frau (Béatrice Dalle) am Wohnzimmerfenster und bedroht die eben entschlummerte Schwangere. Die herbeigerufene Polizei funktioniert zwar kurzzeitig als retardierendes Moment, als Aufschub, doch im Folgenden geht es Sarah an den Kragen, also: an den Bauch, um genau zu sein. "La femme" will das Kind.


Die in der ersten Hälfte aufgebaute Spannung ist dermaßen unerträglich groß, man beginnt sich selbst zusammenzukrümmen, das eigene "innen", das Kind, zu schützen. Als dann die Grenzverletzungen geschehen und in das Innere vorgedrungen wird, viermal genau (das Haus, das Badezimmer, der Körper Sarahs, die Gebärmutter), fällt etwas von der Spannungslast ab, nur um sich im mittleren Drittel in Terror zu verwandeln. Dummerweise gerät die Atmosphäre im letzten Drittel etwas unter die Schere, denn hier wird jetzt auf kreative Körperzerstörung gesetzt, bevorzugt durch spitze Gegenstände.
Der Film wird farblich zunehmend roter, bis er in der Geburt des Kindes kulminiert, die einen Blutteppich auf der Treppe hinterläßt. So ist der Film um die beiden Oppositionen Hell-Dunkel, Licht-Schatten aufgebaut, die den beiden Figuren zugeordnet sind. Nicht umsonst ist es das Licht, das Feuer, das Sarah beinahe rettet. Die Photographin benutzt das Blitzlicht ihrer Kamera,


um Licht ins Dunkel der Wohnung zu brigen, als die Sicherungen demoliert wurden. Zugleich dokumentiert sie das Eindringen des Bösen durch Abbildung, woran man sicher noch einen schönen Mediendiskurs anschließen kann. Das Licht kann ihr das Leben retten, das Dunkel erhellen, den Gegner blenden, und dann ist es auch das Feuer aus der Spraydose, mit dem sie die Hexe verbrennt, als diese sich eine Zigarette anzündet.
Sarahs Rückzugsort ist außerdem das weißgekachelte Badezimmer, in dem die Helligkeit herrscht, in dem es Verbandszeug gibt, einen Spiegel zur Versicherung des eigenen Ichs. Schaut sie in den Spiegel, weiß sie, wer sie ist, für was und wen sie kämpft. So stellt ein Großteil der Handlung auch die Versuche des Eindringens der bösen Frau, die mit ihren langen herabhängenden schwarzen Haaren dem asiatischen Kulturkreis entlehnt scheint, in den Schutzraum, das Badezimmer dar. Dies kann ihr lange Zeit nicht gelingen. Ihre Erfolge stellen sich meist außerhalb des Raumes ein, etwa wenn Sarah zu fliehen versucht.


Besonders prägt sich ein Bild mit christlicher Symbolik ein: Sarah haut ein Loch in die Tür, um das Schränkchen wegzuschieben, mit dem die Hexe das Drehen des Türgriffes blockiert hatte. Selbstverständlich muß dies nach den Gesetzen des Genres schief gehen, sie kommt zurück und nagelt die Hand/den Arm mit der Schere jesusgleich in den Türrahmen. Sarah beging den Fehler sich mit der Hand aus dem Licht des Badezimmers in das Dunkel des Hauses zu begeben. Auch alle anderen Verletzungen wird sie innerhalb des Hauses erleiden, nicht aber im Badezimmer. Selbst die durch die Türe abgefeuerten Schüsse können ihr nichts anhaben. Auch die Hilfe des Polizisten erhält sie im hellen Raum; als er die Schwelle zum dunklen Flur übertritt, ermpfängt er sein Schicksal.
Der Soundtrack setzt sich nicht immer ganz stilsicher aus flächig bedrohlichen Elektronikflächen und wummernden Bässen zusammen. Einmal auch entwickelt sich eine Szene stilistisch in eine high-speed gecuttete Musikvideoästhetik hinein, sodaß mir der Begriff 'Marylin Manson' in den Kopf sprang. Und letztlich wird am Ende mehr auf Körperverletzung gesetzt, denn auf Atmosphäre. Das ist schade, denn das schwächt die Intensität des Gesamteindrucks. Die obligatorische Auflösung ist allerdings recht befriedigend, und weit von einem gewalttätig übergepfropften Twistende entfernt.

Gut, daß am Ende des Filmes wieder das Licht angeht.

Sonntag, 15. März 2009

Blood on the Flag, Teil 4

Wie schon in KICHIKU angedeutet, dann weiter in SASORI aufgefallen, das entsprechende Bild in TEKKONKINKREET dummerweise nicht gepostet, habe ich jetzt in ELF UHR NACHTS / PIERROT LE FOU von Jean-Luc Godard noch eine japanische Flagge erspäht, die aus einem Blutfleck besteht (dank Schere im Hals):



- ein Motiv, das sich später in der Szene mit dem im Kino lesenden Belmondo wiederholt, genauer: im lustigen Seemannshütchen des gelangweilten Matrosen:



Man beachte im übrigen die strenge Farbkomposition im unteren, wie insbesondere die Geometrie im oberen Screenshot.

Freitag, 13. März 2009

Ichi (Fumihiko Sori, Japan 2008)

Eine blinde Schwertkämpferin (Haruka Ayase) hilft einem unbeholfenen Samurai bei einem Angriff mehrerer Gauner aus der Patsche. Der rivalisierende Clan hält ihn daraufhin für einen Helden und stellt ihn als Bodyguard an, doch stellt sich heraus, daß er unfähig ist, sein Schwert zu ziehen. Dies wird durch eine psychische Blockade verhindert, deren Ursprung in der Kindheit liegt. Doch die blinde Samurette ist nicht weit, denn nach und nach hat sich auch ihr Herz für ihn entflammt.

Es wird viel zitiert in diese Film - unzählige Szenen kennt man aus den klassischen und modernen Samuraifilmen. Das ist zunächst ganz spannend, spart der Film doch auch nicht mit überzeichneten Charakteren, die ihn in Richtung Groteske rücken. Mit zunehmender Laufzeit entdeckt der Film allerdings seinen Hang zur poetischen Langsamkeit und kann nur mit Mühe seine überlange, zweistündige Laufzeit beenden. Auch immer deutlicher werden große Schwächen im Rhythmus, die ihn mehrfach ausbremsen, sodaß man teils schon schwer genervt ist bei jeder weiteren Unterbrechung der Haupthandlung. Auch Riki Takeuchis Hackfresse, die erst noch für Zunder sorgt, wird immer mehr zur Karrikatur eines grimmigen Samurais, sodaß man ihn überhauopt nicht mehr ernst nehmen kann. Der Kontrast zur poetischen Elegie, mit der die Liebesgeschichte erzählt wird, könnte größer nicht sein. Und man hofft wenigstens auf die Action. Doch auch der zwanzigste Kampf wird irgendwann langweilig, wenn man nichts sieht, die herausgeschnittenen Actionszenen, die den High-Speed der Kampffinesse simulieren sollen, nur Leichenberge anhäuft. Da wünscht man sich mehr Ballett und Kunstfertigkeit oder auch mal Distanz. Lediglich die unglaublich hübsche Protagonistin hält einen bei der Stange. Der westliche Soundtrack ist ebenfalls öfter mißlungen. Hier paßt irgendwie nichts so richtig zusammen. Eine ziemliche Gurke, also.

Montag, 9. März 2009

Vibrator / Vaibureta (Ryuichi Hiroki, Japan 2003)



Die hübsche Rei versorgt sich eines Nachts mit Alkohol in einem Supermarkt - dort sieht sie Okabe, den jungen Mann mit Gummistiefeln und den blondierten Haaren. Sie kann den Blick nicht mehr von ihm lassen, und folgt ihm, einem plötzlichen Instinkt folgend, auf den Parkplatz hinaus, bis zu seinen Lastwagen und dann weit weg auf einem mehrtägigen Trip von Tokyo nach Niigata an der westlichen Nordseite Honshus.

Pinku-Eiga - Experte Hiroki legt hier zwei Filme nach dem bahnbrechenden TOKYO TRASH BABY (2000) ein gesellschaftskritisches Drama zur Lage der japanischen Jugend vor. Nachdem die vaterlose Generation durch die schwerstarbeitenden Familienoberhäupter in ein sinnentleerte Existenz gestoßen wurden, schlagen sie sich orientierungslos durch das Leben: als Freelance-Journalistin und als anstellungsloser Lastwagenfahrer. Zwei freeita-Jobber ohne gesicherte Existenz, stellvertretend für Japans lost generation. Daß Hiroki die Suchenden auf ein Roadmovie schickt - in den Zustand des permanenten Übergangs - ist konsequent: es gibt für sie kein Ankommen an einem Ziel, nur Station des Transits. Auf der Fahrt aber entwickeln die Protagonisten nach und nach Zuneigung zueinander und sie nähern sich auch körperlich an. Sexszenen gibt es dann einige, die von einer sehr schönen zurückgezogenen Intimität zeugen. Der Titel des Filmes spielt als Allegorie freilich nicht auf irgendein Sexspielzeug an, sondern auf das Aufrütteln der Individuen, das sich Vörwärts-Bewegen an sich: vom vibrierenden Handy in der Brusttasche zum bewegten Herzen der Liebe - zum ständig laufenden Lastwagen bis zur schließlich ausgeübten Sexualität - ein befreiendes Moment.

Das punkige Feeling des Filmes wird durch das existenziell bedrohliche Drama ausbalanciert und verbindet so zwei gegensätzliche Pole, zwischen denen es sich orientiert: zwischen der Freiheit und dem Gefangensein. Zudem camoufliert es sich vordergründig als romantisches Liebesdrama, wodurch sicherlich auch nochmal einige emotionale Rezeptoren anschlagen dürften. Die koreanische Special-Edition ist sehr schön und kommt mit Soundtrack-CD. Feine Edition und ein wichtiger Film.

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Donnerstag, 5. März 2009

Shonen / The Boy (Nagisa Oshima, Japan 1969)



In SHONEN zeigt Oshima ausschnittartig den Versuch eines 10jährigen Jungen, ein Leben für sich und seinen 3jährigen Bruder zu finden und zu leben, das von einer desolaten und zerstörten Familiensituation geprägt ist. Traditionelle Modelle von 'Familie' haben sich aufgelöst, der Patriarch ist ein Gauner, der seine Vorherrschaft nur unter äußerster Rücksichtslosigkeit und Anwendung körperlicher und vor allem: seelischer Gewalt mehr schlecht als recht erhalten kann. So scheint die emporkommende Frau, die gerissen ihre Fähigkeiten auszunutzen weiß, nach Erlangung der Macht vor allem erst einmal eines zu tun: den ehemaligen Patriarchen davonzujagen. In diesem Gefüge muß sich nun das Brüderpaar positionieren.

Die Kleinfamilie schlägt sich mit einer besonders radikalen Art der Gaunerei durch's Leben: die Mutter wirft sich an vorbeifahrende Autos und simuliert dadurch schwere Verletzungen, als ob sie tatsächlich angefahren worden wäre. Der Gatte, der im Hintergrund gewartet hat, springt herbei und rastet aus, droht dem Fahrer mit einer Anzeige. Stets einigt man sich auf die Bezahlung einer ausgemachten Summe unter der Hand. Im Laufe der Zeit radikalisiert sich das Geschehen, und so läßt sich der 10jährige Sohn der Familie anfahren, übernimmt die Rolle der Mutter. Dem Vater ist die Lebensgefahr egal, er nimmt das Risiko in Kauf. In der Folge wächst der Gewaltpegel innerhalb der Familie, da die Mutter erneut schwanger geworden ist, und man nirgendwo mehr hinkann. Alle erreichbaren Städte sind mit dieser Masche bereits abgegrast.

SHONEN ist ein unglaublich beeindruckender Film von Oshima, der nicht nur durch seine schwelende Gewalt innerhalb der Familie verstört, sondern auch durch das Leiden der Kinder erschüttert; die Abhängigkeit der Kinder und der Wille, das Gute in den Erwachsenen zu sehen, wirkt dabei umso bedrückender, je verlassener sie sind. Als sich die Sympathien innerhalb des Familiengefüges verschieben, entsteht sogleich die Hoffnung auf eine Besserung der Zustände, die aber entweder durch die Protagonisten selbst oder aber durch einen Zufall zunichte gemacht werden.

Oshimas durchaus schwieriger und sperriger Film verweigert häufig die Erzählung über Handlung und Dialoge, sondern funktioniert über die Bildsprache. Der Zuschauer, oftmals mit dem Film so alleine gelassen wie der Junge innerhalb des Filmes, ist verloren, sucht nach Orientierung. Im Zusammenspiel der komplexen und nicht immer einfach zu lesenden Bilder mit der sehr experimentierfreudigen Filmmusik entsteht dabei eine Sogwirkung, die den Zuschauer an den Film fesselt und mit staunendem, offenen Mund im Kinosessel sitzen läßt. Besonders erwähnenswert scheint mir die Szene der beiden Brüder im Schnee zu sein: in tosendem Schneetreiben baut der Ältere einen merkwürdigen Schneemann mit dem roten Schuh eines verunglückten Mädchens, für dessen Tod er sich verantwortlich fühlt, und versucht seinen dreijährigen Bruder mit einer Aliengeschichte aufzuheitern. Der aber sitzt weiter hinten alleingelassen im Schnee, halb erfroren und heulend: die beiden Kinder zwei schwarze Punkte allein in weiter Schneelandschaft, bis daß der Ältere voll Wut auf den Schneemann einschlägt, ihn zerstört. Da wechselt plötzlich die Geschwindigkeit auf Slow-Motion, der Junge tritt mit seinem Stiefel wieder und immer wieder auf den Schneemann ein, die Filmmusik übernimmt die Klangwelt, und die Wuchtigkeit der Bilder und zugleich deren fragile Poetizität fügen sich in ihrem gegensätzlichen Zusammenspiel zu einem enorm dichten und komplexen Sinnbild des gesamten Filmes.

Oshimas Verweigerung einer stringenten Erzählung bildet also auf der Meta-Ebene die Struktur des zerrissenen Lebens der Protagonisten ab und findet so in der Auflösung der Struktur und über eine Neuordnung von ins-Bild-gesetzte Impressionen zur filmischen Wirklichkeit, die sich eben stärker vom gesellschaftskritischen Impetus leiten läßt, als von althergebrachten traditionellen Formen des Erzählens. So sieht man hier einen schwierigen, aber in seiner suggestiven Kraft ungeheuerlichen, guten und künstlerisch kraftvollen Film, der über diese Sprengkraft der Verstörung vielleicht stärker zum Nachdenken anregt, als so mancher überdeutliche Moralapostelfilm, den keiner sehen will. Sehr toll.


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